Bauhelferversicherung

Beim Bau des Eigenheims helfen oft Freunde, Verwandte und Bekannte mit. Die Helfer sind bei vielen Vorhaben sogar unerlässlich, da sich die Baukosten oft deutlich reduzieren, wenn weniger professionelle Bauarbeiter in Anspruch genommen werden müssen. Der Versicherungsschutz der freundlichen Helfer ist allerdings sehr gering. Die gesetzliche Bau-Berufsgenossenschaft, bei der sämtliche Bauvorhaben angemeldet werden müssen, zahlt nur sehr eingeschränkte Leistungen. Im Falle einer durch einen Unfall auf der Baustelle bedingten Invalidität steht den Geschädigten keine ausreichende Kapitalleistung zu. Aus diesem Grund ist es für alle, die die Hilfe von Freunden und Bekannten beim Weg ins Eigenheim in Anspruch nehmen, empfehlenswert, eine Bauhelferversicherung abzuschließen. Diese schützt die freiwilligen Arbeitskräfte gegen Unfälle jeglicher Art und gewährt im Zweifelsfall weitaus großzügigere Leistungen als der gesetzliche Versicherungsschutz.

Gezahlt wird in der Regel eine Invaliditätssumme und eine erhöhte Kapitalabfindung bei Vollinvalidität, eine Todesfallsumme, Bergungskosten sowie ein Krankenhaustagegeld. Der Abschluss einer Bauhelferversicherung ist dringend zu empfehlen, da im Zweifelsfall die private Unfallversicherung von Freunden und Bekannten nicht greift und diese dann mit dem eingeschränkten gesetzlichen Schutz möglicherweise schwere Nachteile erleiden und auf das Existenzminimum zurückfallen.

Die Kosten halten sich in der Regel in einem überschaubaren Rahmen. Die Police ist meist für ein Jahr gültig und erhebt einen bestimmten Beitrag je Bauhelfer zuzüglich zu einem Grundbeitrag. Ein komfortabler Schutz ist dabei schon für weniger als 80 Euro je Bauhelfer zu haben. Viele Policen erfordern dabei nicht einmal die namensmäßige Registrierung der Helfer, so dass lästiger administrativer Aufwand entfällt.

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