Die Kreditanstalt für Wideraufbau, kurz nach dem Krieg von den alliierten Besatzungsmächten ins Leben gerufen, diente einst dem Wideraufbau des zerstörten Deutschlands. Heute ist das Institut zu 80 Prozent im Besitz des Bundes und gehört zu 20 Prozent den Ländern. Die Aufgaben der KfW haben sich grundlegend geändert. Die Bank finanziert private wie gewerbliche Vorhaben und legt dabei – dem politischen Willen Rechnung tragend – ihren Schwerpunkt unter anderem auf die Finanzierung von Immobilien. „Hausbesitzer zetteln keine Revolutionen an“ wusste bereits Konrad Adenauer, der erste Kanzler der BRD. Der Staat fördert Immobilienbesitzer durch günstige Darlehensprogramme der KfW.
Die Kredite bieten unterschiedliche Vorteile für Bauherren und Käufer. Einige zeichnen sich durch einen subventionierten Zinssatz aus, der deutlich unter dem allgemeinen Marktniveau liegt, andere ermöglichen durch eine nachrangige Grundbucheintragung den Weg in die eigenen vier Wände auch mit wenig Eigenkapital. Besonders gefördert werden Vorhaben, die einen ökologischen Mehrwert bieten und zur Reduktion von Treibhausgasen und einem geringeren Verbrauch fossiler Brennstoffe beitragen. Die Programm-Bedingungen sind dabei keineswegs restriktiv und machen die KfW-Darlehen zu einer Alternative für fast jedes Vorhaben. Beraten lassen können sich Interessenten bei durchleitenden Hausbanken, die die Abwicklung der Kredite übernehmen. Im Folgenden werden die wichtigsten Programme für Bauherren und Käufer vorgestellt.
